Ausstellung / Cristina Musa 14/18
Weihnachtsessen mit Kolleginnen, 2002
Die Aufnahme beim weihnachtlichen Essen mit ihren Kolleginnen Barbara und Maria in einem Restaurant dokumentiert die gleichzeitige berufliche und persönliche Integration, die nicht zuletzt durch die VHS ermöglicht wurde.
Foto: Arbeitskollege
[Die Rückkehr der Demokratie erlebte ich] mit vielen Emotionen, aber letztlich als Absturz, weil es keine Demokratie gibt. Die sogenannte Demokratie gibt es nicht. Also, wie ich schon sagte, am Anfang gab es eine Menge Illusionen und ich weiß nicht, was… Aber dann merkt man, dass es viele Absprachen gab. Und dass es in Wirklichkeit keine Demokratie ist. Dass die politischen Parteien, die fälschlicherweise als „links“ bezeichnet werden, nicht die Rolle gespielt haben, die sie hätten spielen müssen. Auf einer Reise nach Chile habe ich die enorme Enttäuschung vieler Aktivisten, Kommunisten, Sozialisten gesehen. Sie waren aus dem Dreck gezogen worden, ob sie nun Gefangene waren oder nicht, aber sie hatten trotzdem eine sehr schlimme Zeit hinter sich und sie haben das Verhalten der Parteien nicht verstanden. Mit anderen Worten, diese Kompromisse mit den Rechten. Die Wahrheit ist also, und ich bleibe dabei, dass es in Chile keine Demokratie gibt. Es gab sie nie. Die letzte Demokratie gab es mit Salvador Allende, und das war das Ende der Demokratie.
weiter lesen